Während des Trainings war die Motivation noch hoch. Zwar wurde im ersten Zeittraining die Antriebswelle zerstört, so gab es jedoch die gute Nachricht der schnellsten Fahrerpaarung im zweiten Zeittraining mit rund 0.03 sek Vorsprung zur Konkurrenz. Die Chancen auf ein schnelles Wochenende standen zum positiven Vorteil von Kentenich und Asch.
Doch dann wendete sich das Blatt. Im frühen ersten Qualifying schlug Sebastian Asch aufgrund nicht optimaler Streckenverhältnisse ein und beschädigte den Porsche 911 GT3 stark - so stark, dass das Qualifying nicht mehr gefahren werden konnte und auch das zweite Qualifying von Tagesplan gestrichen werden musste. Die Enttäuschung war den Fahrern deutlich ins Gesicht geschrieben. Nach einer hiesigen Team- und Lagebesprechung wurde dann jedoch kurzfristig umdisponiert und das Fahrzeug bis in die Morgenstunden repariert. Eine gute Entscheidung wie sich im Rennen erwies.
Denn am zweiten Sonntagsrennen wurde so richtig Gas gegeben! Vom letzten Startplatz 25 drehte Niclas Kentenich den Hahn auf und kämpfte sich unglaublicherweise bis zum Fahrerwechsel auf P7. Nicht nur die Zuschauer staunten über diese Leistung. Auch das Team war sprachlos und feuerte nun Asch an, der tapfer bis zum Ende durchhielt und weitere drei Positionen gut machen konnte. Letztendlich ist Platz 4 das Resultat dieses ereignisreichen Wochenendes. Mit einer großen Portion Motivation und Vorfreude reisten Niclas Kentenich und Sebastian Asch in die Heimat.

